- Ziel war ein Juweliergeschäft im Stadtteil Plauen
- Tatverdächtige: Emre S. (26), Abdullatif D. (27), Abdul S. (26)
- Hinweis kam aus Frankfurt
- Polizei griff frühzeitig ein
Inhaltsverzeichnis:
- Hinweise aus Frankfurt führten zur Observation
- Frühere Betrügereien in Dresden
- Urteile für die Täter
- Polizei verhindert Eskalation
Hinweise aus Frankfurt führten zur Observation
Emre S., Abdullatif D. und Abdul S. planten, eine Angestellte eines Juweliergeschäfts in Plauen zu überfallen. Sie lauerten ihr im Januar mehrmals auf, beobachteten ihre Wege und fotografierten systematisch Türen, Schlösser sowie Klingelschilder. Ihr Ziel: Gewaltandrohung, Überfall, Beute.
Eine Kriminalbeamtin berichtete vor dem Amtsgericht Dresden, man habe bereits früh Hinweise aus Frankfurt erhalten. Ihr Kollege bestätigte: Die Männer wurden observiert. Der Zugriff erfolgte schließlich, bevor es zur Tat kam. Ein erster Versuch scheiterte, weil das potenzielle Opfer zu schnell verschwand. Beim zweiten Anlauf griff die Polizei zu.
Frühere Betrügereien in Dresden
Emre S. war bereits im November desselben Jahres in Dresden aktiv – diesmal als Enkeltrickbetrüger. In der Südvorstadt gab er sich als Sparkassenvertreter aus und betrog die 93-jährige Gisela F. um Bargeld und Schmuck.
Die Seniorin übergab ihm ihre EC-Karte mit PIN, Goldschmuck und 2500 Euro Bargeld. Parallel redete eine Frau am Telefon auf sie ein. Emre hob danach weitere 1000 Euro an einem Geldautomaten ab. Die Überwachungskamera dokumentierte die Transaktion. Im Gerichtssaal erkannte Gisela F. den Täter wieder.
Urteile für die Täter
Das Gericht verurteilte Emre S. zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung. Zusätzlich muss er 500 Euro Geldauflage zahlen und 6500 Euro als Wertersatz leisten.
Abdullatif D. erhielt acht Monate Bewährungsstrafe. Da Abdul S. beim geplanten zweiten Überfall nicht beteiligt war, kam er mit einer Geldstrafe in Höhe von 3600 Euro davon.
Polizei verhindert Eskalation
Dank frühzeitiger Hinweise konnte die Polizei die Täter stoppen, bevor sie Gewalt anwendeten. Die Festnahmen erfolgten rechtzeitig, die geplante Tat wurde vereitelt. Dresden bleibt somit ein weiteres schweres Gewaltverbrechen erspart.
Quelle: TAG24, www.globewings.net/de