Montag, 11 August 2025 13:43

Dresden startet Kampf gegen Asiatische Tigermücke

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Maßnahmen gegen Tigermücke in Dresden Maßnahmen gegen Tigermücke in Dresden Foto: pixabay

Die Stadt Dresden hat neue Schritte zur Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke eingeleitet. Seit Montag werden spezielle Mückenfallen in der Äußeren Neustadt aufgestellt, insbesondere rund um die Tannenstraße. Die Fallen sind nach Angaben des beauftragten Unternehmens für Menschen und Haustiere ungefährlich.

Inhaltsverzeichnis:

Fallen in der Tannenstraße

Die Installation der Fallen begann am Montag und konzentriert sich auf ein klar abgegrenztes Gebiet. Ziel ist es, die Population der invasiven Art zu verringern und deren Ausbreitung zu verhindern.

  • Standort der Maßnahmen: Tannenstraße in der Äußeren Neustadt
  • Verantwortlich: Stadt Dresden und beauftragtes Fachunternehmen
  • Sicherheit: Keine Gefahr für Menschen oder Haustiere

Die Asiatische Tigermücke gilt als besonders anpassungsfähig. Sie kann Krankheiten übertragen und verbreitet sich in Europa zunehmend.

Präventionsprogramm bis Oktober

Parallel zu den Fallen hat die Stadt Dresden ein Präventionsprogramm gestartet. Es läuft zunächst bis Oktober 2025 und soll die Bevölkerung gezielt aufklären. Die Information erfolgt:

  1. In persönlichen Gesprächen
  2. Per Post und E-Mail
  3. Über eine städtische Website

Im Mittelpunkt stehen Hinweise zur Vermeidung von Brutstätten sowie die Erkennung möglicher Verdachtsfälle.

Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung

Experten raten zu einfachen, aber wirksamen Schutzmaßnahmen:

  • Lange, dicht gewebte Kleidung
  • Verwendung von Insektenspray
  • Einsatz von Moskitonetzen

Ein vorbeugender medikamentöser Schutz gegen die Mücken oder die von ihnen übertragenen Krankheitserreger ist derzeit nicht verfügbar. Die Stadt setzt daher auf konsequente Prävention und Aufklärung.

Erste Nachweise im Jahr 2024

Die Asiatische Tigermücke wurde in Sachsen erstmals im September 2024 festgestellt. Im Dresdner Stadtteil wurden damals sieben Nachweise dokumentiert. Laut Behörden handelt es sich um eine invasive Art, die sich seit Jahren in Mitteleuropa ausbreitet. Die jetzigen Maßnahmen sollen eine dauerhafte Ansiedlung verhindern.

Quelle:MDR, YouTube/NZZ erklärt, www.welt.sn2world.com